Links

Juristische Links, ganz subjektiv kommentiert

  • Die Uni Saarbrücken war eine der ersten, die eine umfangreiche juristische Linksammlung ins Netz stellte, noch heute für den Einstieg sehr empfehlenswert.
  • Die Jurathek bietet eine gut strukturierte Übersicht über juristische Links. Leider ist die Seite seit Jahren nicht mhr gepflegt. Auf die Suchfunktion sollte man sich deshalb nicht verlassen.
  • Die AOK bietet eine der besten Datenbanken im Bereich des Sozialrechts (Fachthemen/Pro Personalrecht online anklicken). Insbesondere enthält die gut strukturierte Site nicht nur Urteile, sondern auch Aufsätze, die auch dem Laien verständlich einen ersten Einstieg in die Materie ermöglichen. Leider hat die AOK ihre guten Informationen zum Arbeitsrecht aus dem Netz genommen.
  • Der RWS-Verlag bietet eine sehr umfangreiche Datenbank zur Rechtsprechung des BGH – aber Vorsicht, viele praktisch relevante Entscheidungen stammen von Untergerichten, die Sie hier nicht finden!
  • caselaw.de hat nach eigenen Angaben über 90000 Urteile des BGH, BPatG, BAG, BFH, BSG und des BVerfG   gespeichert, darin kann recht differenziert gesucht werden – aber eben nur in Urteilen dieser Gerichte.
  • Auch Lexetius bietet gute Suchergebnisse, namentlich auch viele EUGH-Entscheidungen, lässt sich aber von mancher Einschränkung nicht beeindrucken.
  • Bei der Arbeitsgemeinschaft Miet- und Wohnungseigentumsrecht des Deutschen Anwaltsvereins finden Sie aktuelle Gerichtsentscheidungen zum Mietrecht.
  • Jura-Suche.de wird gerade (seit 2009?) umgebaut. Vielleicht beglückt uns die Seite deshalb mit einer uferlosen Anzahl an Treffern, die aber dafür meist den Suchbegriff nicht enthalten.
  • Das Forum Deutsches Recht umfasst eine Vielzehl von Foren rund ums Recht. Die Seite befreit uns gerne von der Hektik des Tages, wenn wir den „Laden-„Button arbeiten sehen. Wenn fertig geladen ist,  können Sie dort auch Fragen stellen und bekommen manchmal zutreffende Antworten.
  • Fragen rund um Versicherungen, auch die meisten Adressen, finden Sie im Versicherungsnetz, das leider, seit längerm, im Moment umgebaut wird. Deshalb schaue man eben bei dem GdV, wobei die uns erst nach längerm Suchen verraten, dass es sich dabei um den „Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V.“ handelt.
  • Im Familienhandbuch finden Sie viele Ratschläge rund um die Familie, nicht nur rechtlicher Art.
  • Nicht vergessen wird natürlich das Bundesministerium der Justiz, über das auch die meisten Gesetze gesucht werden können, wobei das Ministerium auf
  • juris.bundesrecht verweist. Da finden Sie fast alle Gesetze. Die Suchenden sollten aber wissen, wie das Gesetz genau abgekürzt wird, sonst wird die Suche zur Qual. Intelligenter ist
  • rechtliches.de . Dort finden Sie schnell und übersichtlich Deutsche Gesetze im WWW, wobei häufig unterschiedliche Anbieter gefunden werden können. Ich suche häufig hier und springe von da nach juris.
  • Für europäische Normen empfiehlt sich EUR-Lex oder der
  • Europäische Gerichtsatlas speziell für länderübergreifende Fragen des Zivilrechts.
  • Im Angebot ist auch ECLAS, die Zentralbibliothek der EU, wobei diese nur auf französisch und (derzeit noch?) englisch verfügbar ist. Darin kann nach Stichworten gesucht werden (auch deutschen).  Ich empfehle, nur die „einfache“ Suche zu nutzen.
  • Nationale Rechte der EU-Mitgliedstaaten sind unter N-Lex zu finden.
    Ganz interessant: Unter den Länderinformationen „Griechenland“ finden Sie dort u. A. einen separaten Block: „Veröffentlichung der Ergebnisse der Auswahlverfahren des öffentlichen Dienstes und der Lottoziehung“. Dafür scheinen in Griechenland vergleichbare Regeln zu gelten.
  • Suchen können Sie in der Nachbarseite Eurovoc, auf die aus N-Lex oft verzweigt wird.  Suchanfragen können sie wirklich durchführen. Erwarten Sie aber nicht allzuviele Antworten, eine der häufigsten lautet „HTTP Status 404“. Vielleicht liegt das daran, dass die Seite „ontologiebasiertes Thesaurusmanagement und semantische Webtechnologien gemäß den W3C-Empfehlungen“ einsetzt, und der zuständige Kommissar nicht genau wusste, was das bedeuten soll. Ist ja auch irgendwie Neuland.
  • Wer Vorschriften für Baden-Württemberg sucht, versuche es hier, wobei die sparsamen Schwaben manche Normen nur  gegen Geld der Öffentlichkeit kundtun (dafür auf Hochdeutsch).
  • Immerhin, die Südwest-Rechtsprechung gibts hier ganz umsonst!
  • Nach anderen Länderrechten kann im parlamentsspiegel gesucht werden.
  • Die Hans Böckler Stiftung bietet eine Übersicht über Tarifregelungen an, leider bei weitem nicht vollständig und ziemlich unsystematisch. Inzwischen werden auch keine vollständigen Tarifverträge mehr veröffentlicht, warum auch immer. Transparenz ist anders.
  • Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterhält ein Register  aller allgmeinverbindlichen Tarifverträge, und zwar Stand 12/2011 hier. Darauf kann aber leider nicht vertraut werden, da die Seite immer mal wieder an einer anderen Stelle versteckt wird. Schön, dass die dort Zuständigen dafür Zeit haben.
  • Schließlich ist auch das Bundesverfassungsgericht im Internet zu finden, ebenso wie die anderen obersten Bundesgerichte, nämlich der
  • Bundesgerichtshof, wobei die Pressestelle des Bundesgerichtshofes auch über anstehende Verfahren von grundsätzlicher Bedeutung berichtet,
  • das Bundesarbeitsgericht,
  • das Bundesverwaltungsgericht,
  • das Bundessozialgericht, sowie schließlich
  • der Bundesfinanzhof, das eigentlich (wenn es das Bundesverfassungsgericht nicht gerade besser weiß) oberste Gericht in allen Steuerfragen.
  • Nicht vergessen dürfen wir natürlich unser „Hausgericht“, das Oberlandesgericht Stuttgart, mit Link zur Justiz Baden-Württembergs.
  • Wenns dringend ist: So finden Sie Straßenverkehrsordnung (StVO) und den Bußgeldkatalog und den Punktekatalog.

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